Nach­dem letz­ten Monat ja schon das ein­jäh­ri­ge Bestehen des Café­sat­zes – der Poe­try Slam des C@fe-42 – gefei­ert wur­de, stand dies­mal das Sai­son­fi­na­le auf dem Plan. Sie­ben Sla­mer, die um den ers­ten Jah­res­sieg im C@fe-42 kämpf­ten. Eigent­lich wären es acht gewe­sen, doch Tors­ten Strä­ter konn­te nicht.

Wie üblich war das C@fe-42 voll bis auf den letz­ten Platz und wer nicht recht­zei­tig kam, muss­te die Ver­an­stal­tung im ste­hen ver­fol­gen. Und wer gar nicht da war, hat­te Pech, denn er/​sie ver­pass­ten einen wun­der­ba­ren Abend mit bes­ter Unter­hal­tung.

Die Sla­mer tra­ten in der Rei­hen­fol­ge auf, in der sie im letz­ten Jahr gewon­nen hat­ten: Ilja, Sarah Latza, Ann-Kath­rin, Jens Wien­and, Felix Krull, Jan Phil­ipp Zym­ny, Micha-El Goe­h­re. Und schon in der ers­ten Run­de schon­ten sie weder sich, noch die Tex­te und das Publi­kum schon gar nicht. Wie üblich lief die zwei­te Run­de dann nach der Abstim­mung in umge­kehr­ter Rei­hen­fol­ge.

Neben ein paar ernste(re)n Tex­ten wur­den über­wie­gend die Lach­mus­keln gefor­dert. So gab es eine Schil­de­rung über eine Hoch­zeit oder auch ein (Lie­bes-) Gedicht an den Döner in 3 Tei­len. Oder auch die Bal­la­de über Edwin. Es war also für jeden etwas dabei.

In das Fina­le des Poe­try Slams wur­den vom Publi­kum Felix Krull, Jan Phil­ipp Zym­ny und Micha-El Goe­h­re gewählt. Nach je einem wei­te­ren Text durf­te dann zum drit­ten Mal abge­stimmt wer­den. Die Stim­men wur­den dies­mal live auf der Büh­ne aus­ge­zählt, so dass der Sie­ger recht schnell fest­stand. Auf den drit­ten Platz schaff­te es Felix Krull. Micha-El Goe­h­re muss­te sich Jan Phil­ipp Zym­ny geschla­gen geben.

Doch nicht nur die Sla­mer selbst unter­hiel­ten das Publi­kum, auch Mode­ra­tor Micha­el Mey­er und Co-Mode­ra­tor Jay Night­wind tru­gen mit ihren spit­zen Mode­ra­tio­nen dazu bei. Ein­ge­stimmt wur­de das Publi­kum von fea­tured artist Jür­gen Lud­wig, der auch gleich­zei­tig der Ver­le­ger des Café­SATZ-Buches (ISBN: 978-3-940680-41-9, 12,50 €) ist, das an die­sem Abend Welt­pre­mie­re fei­er­te.

Eröff­net wur­de der Abend von Evan Frey­er, der mit sei­ner Musik das Publi­kum von Beginn an mit­riss. Natür­lich hat­te er auch sei­ne neue Sin­gle »Ser­ver Restart« im Pro­gramm. Sein Gepäck war auf der Nach-Hau­se-Fahrt leich­ter, hat­te er doch die letz­ten Exem­pla­re sei­ner CD »Anker« ver­kauft. Die­se CD ist somit aus­ver­kauft – Glück­wunsch. Neben einem 30 minü­ti­gen Kurz­kon­zert zu Beginn spiel­te er auch in der Zähl­pau­se zwi­schen der zwei­ten Run­de und dem Fina­le.

Zum Schluss wie­der der Dank an das ehren­amt­lich arbei­ten­de Team des C@fe-42, ohne die der Poe­try Slam (und die ande­ren Ver­an­stal­tun­gen) nicht statt­fin­den könn­ten. Was mich auch direkt zur Wer­bung führt: Der nächs­te Café­SATZ Poe­try Slam im C@fe-42 ist am 22. Juni.

Wei­te­re Fotos von Poe­try Slam selbst gibt’s hier in der Gale­rie; Bil­der von Evan Frey­ers Auf­tritt hier.