CaféSATZ, so heißt der Poetry Slam des C@fe-42. Deshalb war ich am Freitag zum dritten Mal innerhalb von acht Tagen dort, nach Singer/Songwriter-Slam und der Aufführung des Theaterstücks »Ruhrpott-Poesie – oder: Das Haus, das Verrückte macht«. Und es hat sich wieder gelohnt.

Sieben Slammer (in Startreihenfolge: Zerrin Blumenkind, PascalJerome, Jan Schmidt, Einfach Jens, Jürgen Ludwig, Kira und Sofia mit f) und wie im C@fe-42 üblich ein Singer/Songwriter (Tommy Klapper) sorgten für sehr gute Unterhaltung am Freitag Abend. Ebenfalls üblich: Der Musiker muss als erstes auf die Bühne. Leider waren da noch nicht so viele Gäste anwesend, was sich aber während des Auftritts des Barden noch änderte, denn der Regen hatte aufgehört. So füllte sich der Raum wieder mal.

Hiernach schlossen sich dann die (üblichen) zwei Vorrunden des Slams an, die zweite mit umgekehrter Startreihenfolge. Die Texte waren wieder bunt gemischt, von eher ernsten Texten, über lustige bis hin zu Gedichten. Wie z. B. die Ode an den Strom. Das Publikum durfte (musste?) nach jeder Runde abstimmen, welchen Text/Slammer sie in der jeweiligen Runde am besten fanden. In der Zeit der Auszählung der Stimmen nach der zweiten Vorrunde unterhielt Tommy Klapper wieder die Anwesenden. Und das tat er gut.

Ins Finale sind Kira, Jürgen Ludwig und Jan Schmidt eingezogen. Noch einmal gab es einen Text von jedem der dreien. Und noch einmal schloss sich daran eine Abstimmung an. Diese wurde live ausgezählt und die Platzierungen standen fest. Als erstes wurde der zweite Platz verkündet: Jan Schmidt. Jetzt wurde es spannend, wer gewinnt den goldenen Geist, Kira oder Jürgen. Jürgen Ludwig gewann den bronzenen. Somit hat Kira den Oktober-CaféSATZ gewonnen. Herzlichen Glückwunsch auch nochmal hier.

Ausblick

Den nächsten Poetry Slam im C@fe-42 gibt es am 9. November. Allerdings ist dies dann kein gewöhnlicher Slam, sondern ein Literaten-Special. Angemeldet sind bis jetzt Rainer Wüst, Harald Landgraf, Dirk JuschkatCarsten KochJochen Ruscheweyh und Louis Jansen. Für den musikalischen Part sorgt dann Christian Surrey. Der Sieger gewinnt wieder das, was die Zuschauer in die Spendenzitrone werfen. Vorbeikommen lohnt sich – wie immer.

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