Verkaufsoffener Sonntag hier in Cronenberg. Juchuuu. Ich kann mich kaum halten. Ich mein’, endlich ein Tag mehr, an dem ich Geld ausgeben könnte, wenn ich denn welches hätte. Also genau mein Tag. Nicht.

Aber ich bin doch ins Dorf gegangen. Nicht wegen des verkaufsoffenen Sonntags, sondern weil die Werbegemeinschaft WiC (Wir in Cronenberg) den »1. Cronenberger Drehorgeltag« organisiert hatte. Für einen Leierkasten wär ich auch nicht hoch ins Dorp, aber angekündigt waren mindestens zehn. Und die Ankündigung wurde eingehalten.

Nach dem Anorgeln am Zentrum Emmaus zogen die Drehorgelspieler und -spielerinnen mit ihren Instrumenten die Hauptstraße runter und verteilten sich anschließend über die Ortsmitte. Bei strahlendem Sonnenschein konnte man also durchs Cronenberger Zentrum bummeln und einen Leierkasten nach dem anderen hören und bestaunen. Und natürlich auch ein Schwätzchen halten, denn den ein oder anderen Bekannten trifft man immer im Dorf. Oder gemütlich einen Espresso im Eis-Café trinken. Oder natürlich shoppen.

Die (teilnehmenden) Läden waren noch bis 18.00 Uhr geöffnet, das Aborgeln fand allerdings schon gegen 17.00 Uhr an der Friedenseiche am Otto-Bilstein-Platz statt. Hier versammelten sich dann wieder alle Drehorgeln und verabschiedeten sich musikalisch der Reihe nach.

Nachdem die WiC schon mit der Nummerierung des Drehorgeltages angefangen hat, darf man gespannt sein, ob es einen zweiten Drehorgeltag geben wird. Publikum hat er auf jeden Fall reichlich angezogen. Auch war es etwas, womit man sich von anderen Veranstaltungen abheben kann, einen »XYZ-Markt« findet man nämlich überall, aber Drehorgeltage sind da deutlich seltener und damit eben das besondere.