Es war wieder CaféSATZ-Zeit letzten Freitag im C@fe-42. Leider hatte die Fifa auf den gleichen Tag ein WM-Qualifikationsspiel gelegt, daher kamen nicht ganz so viele Besucher zum Poetry Slam.

Aber die, die zur Bergstraße kamen erlebten einen erstklassigen Poetry Slam und einen wiedermal hervorragenden Singer/Songwriter Tommy Klapper. Neben bekannten Songs spielte er auch Lieder von seiner neuen CD. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die älteren Stücke schon (zu) oft hörte, aber die neuen Sachen gefielen mir besser.

Um die Gunst bzw. Stimmen des Publikums buhlten Elina Raddy, Felix Krull, Jürgen Ludwig, Mathäus Loska, Jan Coenen und Alexander. Ruby Tuesday fiel leider der Deutschen Bahn zum Opfer und konnte daher nicht ins C@fe-42 kommen.

So gemischt wie das Starterfeld waren auch die einzelnen Texte. Elina führte beispielsweise aus, warum sie wählt und warum dies wichtig und sinnvoll ist, nicht nur wegen der Mitbestimmung. Jan ließ uns an seinem »alt werden« teilhaben, Felix gab uns einen Einblick in einen gewöhnlichen Baumarkt, dessen Mitarbeiter und auch Kunden. In einer anderen Runde durfte natürlich auch die »Krull’sche Mädchenlyrik« nicht fehlen.

Das Publikum wählte nach zwei Vorrunden Elina, Jan und Felix ins Finale, welche nun also noch einen letzten Text vortragen durften. Felix Krull kündigte an, dass dieser Text nicht nur sein letzter für diesen Abend sein wird: Dies war auch zugleich sein letzter Poetry Slam, bei dem er auftreten wird.

Jan Coenen belegte den dritten Platz in der anschließenden Abstimmung, Elina gewann das silberne Schwein. Seinen letzten Slam beschloss Felix also mit einem Sieg. Auch im Saisonfinale will er nicht mehr antreten und gab deshalb seinen Startplatz an Elina weiter. Goodbye Felix, ich mochte Deine Auftritte. Wer weiß, wo man sich wiedersieht.

Vorschau

Den nächsten CaféSATZ Poetry Slam im C@fe-42 gibt es am 8. November. Bisher haben sich Tobias Reinartz (Dinslaken) und Markus Berg (München) angemeldet. Für Musik sorgt dann Jaana. Eintritt ist wie immer frei.

Zwei Tage vorher, am 6. November findet bei der Wohlklang Wortbühne ein Literaten-Slam statt. Ist wie ein Poetry Slam, halt nur mit Literaten/Autoren/Schriftstellern. Wer bereits jetzt zum Wochenende was sucht, dem kann ich die »1. Slam Poeten Lesung« in Gladbeck empfehlen. Quasi Poetry Slam ohne Slam, sprich ohne Abstimmung. Vortragen werden dort in der Martin-Luther-Kirche Jürgen Ludwig, Michael Meyer, Anna Conni, Tobias Reinartz und Mulle. Als Stargäste sind Jessy James LaFleur und der amtierende thüringische Poetry-Slam-Landesmeister Andreas in der Au (A.i.d.A.) eingeladen; Musik kommt dann von Michael van de Locht und Rainer Wüst moderiert. Der Eintritt beträgt dort vier Euro. Es soll noch ein paar Karten geben, habe ich gehört.

 

Mehr Fotos …

… sind in der Galerie:

Tommy Klapper

Poetry Slam

 

 

Mehr Fotos …

… sind in der Galerie:

Tommy Klapper

Poetry Slam