Es gibt sie wieder, die die »Zeit der Sternschnuppen«. Ich mein’ jetzt keine Steine, die aus dem Weltraum auf den Kopf fallen, sondern die soziale Weihnachtsaktion in Wuppertal.

Wie auch in den letzten Jahren haben soziale Einrichtungen (z. B. Caritas, Diakonie, Kinderschutzbund; komplette Liste steht hier) Herzenswünsche von Kindern aus Familien, denen es finanziell nicht gut geht, die am oder unter dem Existenzminimum leben müssen. Dabei spielen Religion, Herkunft oder Hautfarbe keine Rolle.

Diese Wünsche, die im Bereich 15–20 Euro liegen, werden dann auf Sterne geschrieben und an Wunschbäume gehängt. Diese Bäume stehen in diversen Firmen und an öffentlich zugänglichen Orten, wie beispielsweise Apotheken, Autohäuser oder auch Stadtverwaltung. Die komplette Liste gibt es hier auf der Projekt-Seite. Dort kann man sich einen Stern aussuchen und sich in die Liste eintragen lassen. Dann kauft man das Geschenk und gibt es liebevoll verpackt auch wieder dort ab.  Das Projekt sammelt anschließend die Geschenke ein und verteilt sie zu Weihnachten an die richtigen Empfänger.

Also kein großer Aufwand für einen Sternpaten, dennoch eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Denn wichtig ist, dass man sich gewissenhaft um seinen Stern kümmert und den Abgabetermin auch einhält, damit keines der Kinder (bzw. der Jugendlichen) nicht doch noch leer ausgeht.

Wer in seiner Firma oder seinem Geschäft selbst einen Baum aufstellen möchte, kann sich an die Koordinatorengruppe des Projekts wenden. Ich weiß nicht, ob für dieses Jahr noch Baumaufsteller gesucht werden, aber ich denke, diese Aktion wird es auch nächstes Jahr wieder geben.

(Verwendung des Logos mit freundlicher Genehmigung des Projekts »Zeit der Sternschnuppen«.)