Am letz­ten Sams­tag im März war es wie­der soweit, die drit­te Vor­run­de des dies­jäh­ri­gen »Batt­le of Bands« im C@fe-42 in Gel­sen­kir­chen stand an. Nach­dem ich ja die ers­ten bei­den Vor­run­den aus diver­sen per­sön­li­chen Grün­den ver­passt hat­te, woll­te ich dies­mal unbe­dingt wie­der hin. Und ent­täuscht wur­de ich nicht …

Bis auf den Head­liner kann­te ich kei­ne der auf­tre­ten­den Kapel­len oder den Ope­ner. Also kom­plett unvor­ein­ge­nom­men. Wie üblich im C@fe-42 gibt ein Singer/​Songwriter das Opfer­lamm in Form des Ope­ners. Dies­mal war es Rüdi­ger Jagsteit. Unter­stüt­zung bekam er von Jens Rosen­thal am Cajón. Und sie mach­ten ihre Sache sehr gut. Scha­de nur, dass der Laden noch nicht voll war.

Dann kamen die ers­ten Batt­le-Teil­neh­mer auf die Büh­ne: »Shape My Cla­ri­ty« aus Köln. Sie selbst nen­nen ihre Musik­rich­tung »Neon-Metal«. Sie kamen mit eige­ner Light-Show, so dass die Lam­pen vom C@fe aus blie­ben. Dafür hat­ten sie dann neben ihren Spots auch Schwarz­licht im Gepäck.

Die zwei­ten, die um die Gunst, bzw. Punk­te des Publi­kums buhl­ten, waren Scar­got. Ohne Neon, aber nicht min­der stark in der Musik. Guter Pro­gres­si­ve Metal.

Drit­te im Bun­de waren die Jungs von der erst 2014 gegrün­de­ten Kapel­le »Lords of Boom« (Hagen). Sie waren kurz­fris­tig (drei Tage Vor­lauf) ein­ge­sprun­gen. Mit ihrer abwechs­lungs­rei­chen Musik konn­ten sie über­zeu­gen, aber auf­grund der kur­zen Zeit wohl nicht so vie­le Fans mobi­li­sie­ren wie die ande­ren bei­den und wur­den daher nur drit­te.

Zwi­schen Platz eins und Platz zwei lagen am Ende genau zwei Punk­te – qua­si ein Wim­per­schlag. Gewon­nen hat die Band aus Essen: Scar­got. Sie wird sich also am 25. April mit »In Sane« (Magdeburg/​Stendal) und »Some­whe­re Sear­ching« (Gel­sen­kir­chen) mes­sen. Ope­ner ist dann Tom­my Fin­ke und Head­liner sind dann »Slip­pe­ry Affair« (Ex-»The Dir­ty Lixx«, Ex-»Afterdrunk«).

Aber zurück, denn der Abend war ja noch nicht vor­bei, es kam ja noch Rotz­rock: Team Sucker­punch. Wie man sie kennt, von Anfang an gera­de­wegs auf die Fres­se. Und es war ein beson­de­rer Auf­tritt für die vier, denn es war das letz­te Kon­zert in die­ser Beset­zung. Dave spiel­te sein letz­tes Kon­zert. Es gab kei­nen Streit inner­halb der Band und gra­de das mach­te es der Band nicht ein­fa­cher. Wenn jetzt jemand von euch also meint, Sticks schwin­gen kann ich, oder ihr kennt ’nen Schlag­zeu­ger, der grad ’ne Band sucht: die Sucker­pun­cher suchen ’nen Drum­mer, setzt euch dann direkt mit denen in Ver­bin­dung.