Am Sams­tag war es wie­der soweit, es hieß wie­der Batt­le of Bands im C@fe-42 in Gel­sen­kir­chen. Aber nicht etwa eine wei­te­re Vor­run­de, nein, es war das Fina­le. »Aus­ge­batt­let« also für die­ses Jahr. Und es gibt natür­lich einen Sie­ger, einen zwei­ten und einen drit­ten Sie­ger. Denn Ver­lie­rer gab es kei­ne. Alle drei Bands über­zeug­ten. Und es war eine schö­ne Band­brei­te an Musik ver­tre­ten: Ska, Punk, Rock, Pop, Hard Rock, …

Das Cafe war wie­der voll und es war auch wie­der heiß, sowohl von den Tem­pe­ra­tu­ren als auch von der Stim­mung. Jede der Bands hat­ten ihre Fans mit­ge­bracht. Aber nicht nur vor der Büh­ne war es voll, son­dern auch auf der Büh­ne, zähl­ten die Bands doch fünf, sechs bzw. sie­ben Mit­glie­der. Aber es zählt ja nicht die Quan­ti­tät, son­dern die Qua­li­tät – und die war den gan­zen Abend über sehr hoch. Aber es muss­te eine Ent­schei­dung getrof­fen wer­den, und die traf wie üblich beim Batt­le of Bands das Publi­kum. Und zwar das Publi­kum vor Ort und im Inter­net, die wie­der bei Radio-Voll-Nor­mal die Show im Live-Stream ver­fol­gen konn­ten.

Die Abstimmung

Und das Publi­kum hat Tom­my Klap­per und Band hauch­dünn auf Platz drei gewählt, nur 13 Punk­te Dif­fe­renz zu Platz zwei. Die sechs Per­so­nen star­ke Kom­bo spiel­te »Sin­ger/­Song­wri­ter-Pop«, also eher die sof­te­re Musik des Abends.

Das Ren­nen um Platz eins hat Micha­el Mey­er in der Mode­ra­ti­on dann als Kampf Schal­ke gegen Dort­mund beschrie­ben, fiel die Ent­schei­dung doch jetzt zwi­schen 3dirty7 aus Dort­mund und der Gel­sen­kir­che­ner For­ma­ti­on After­drunk. 39 Punkt mach­ten den Unter­schied zwi­schen Platz eins und Platz zwei. Punk­te, die zwi­schen Ska und »Beer-Rock« unter­schei­den. Und am Ende hat sich das Publi­kum gegen Posau­ne und Trom­pe­te ent­schie­den und damit gegen 3dirty7. Der Sie­ger des Batt­le of Bands 2012 heißt also After­drunk.

Opener und Headliner

Und wo wir schon bei eher unüb­li­chen Instru­men­ten für das C@fe-42 sind, muss natür­lich auch der Ope­ner Tom­my Fin­ke erwähnt wer­den, der dies­mal von Dani­el Brandl am Cel­lo beglei­tet wur­de. Lei­der kamen trotz einer Ver­spä­tung nicht so vie­le Men­schen in die­sen akus­ti­schen Genuss. Sie haben wohl noch das gute Wet­ter aus­ge­nutzt, oder waren noch beim letz­ten Heim­spiel von Schal­ke.

Team Sucker­Punch, den Head­liner des Abends haben lei­der auch nicht mehr so vie­le gese­hen, da vie­le nach der Abstim­mung schon gegan­gen sind, ohne das Ergeb­nis abzu­war­ten. Sie wis­sen ja nicht, was sie ver­säumt haben. Die Sucker­pun­cher spiel­ten eine druck­vol­le Show mit eini­gen neu­en Songs. Ein gran­dio­ser Abschluss eines gran­dio­sen Abends. Selbst Schuld, wer frü­her gegan­gen ist.

Zum Abschluss wie­der ein gro­ßer Dank an das Team des C@fe-42, die wie immer ehren­amt­lich arbei­ten. Ohne sie wäre die gan­ze Ver­an­stal­tung nicht mög­lich. Musi­ka­lisch geht das C@fe jetzt in die Som­mer­pau­se, kul­tu­rell geht es aber schon am 11. Mai wei­ter mit dem Poe­try Slam.

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