Letz­tens, bei Fran­zi Rockzz, war ich ja das ers­te mal bei einer Ver­an­stal­tung in Chris­toph Kuber­kas Musik­schu­le. Am Don­ners­tag war ich das ers­te mal dort bei »Blues im Bad«.

»Blues im Bad« ist eine offe­ne Blues-Ses­si­on, was heißt, es gibt kei­ne fes­te Kapel­le, die an dem Abend spielt. Wenn jemand ein Instru­ment spielt oder singt, kann er/​sie auch aktiv teil­neh­men. Dazu wird sich dann kurz vor Ort abge­spro­chen.

Wie der Name es schon ver­mu­ten lässt, fin­det die Ses­si­on nicht im gro­ßen Saal statt, son­dern im direkt angren­zen­den klei­ne­ren (der aber auch nicht wirk­lich klein ist), ehe­ma­li­gen Bel­zer-Wasch­raum statt.

Ein gemüt­li­ches Ambi­en­te emp­fing mich, eine schö­ne Licht­stim­mung. (Für die Kame­ra schon (fast) zu dun­kel.) Aber es ging ja um die Musik – und die war sehr gut. Neben den »übli­chen« Instru­men­ten ((E-)Gitarre, Bass, diver­ses Schlag­zeug) gesell­te sich an die­sem Abend noch ein Saxo­phon und die Mund­har­mo­ni­ka – und Gesang. Aber was für ein Gesang. Ich weiß nicht, wie er das macht, aber beim sin­gen hat­te er die­se typi­sche, spe­zi­el­le Blues-Stim­me.

Es spiel­ten nicht immer alle Akteu­re und auch nicht alle immer am glei­chen Instru­ment. Auch dies beruh­te auf kur­ze Abspra­chen, wie es grad gebraucht wur­de. Blues im Bad ist nicht nur Spaß für das Publi­kum, son­dern eben auch für die Musi­ker, was man ihnen auch anmerk­te. So wur­de immer ein wei­te­rer Song als letz­ter Song des Abends gespielt, bis es dann schließ­lich halb zwölf in der Nacht war –  wenn dann aber auch in klei­ne­rer Beset­zung. Denn wer frü­her gehen will, kann dies natür­lich.

Nach die­ser Ses­si­on freu ich mich schon auf’s nächs­te Mal »Blues im Bad«, wie immer am ers­ten Don­ners­tag im Monat ab 20.00 Uhr, also am 5. Dezem­ber. Der Ein­tritt ist frei.